8,7 Prozent fallen beim TÜV durch !


Die Zahl der Fahrzeuge, die mit zum Teil gravierenden Mängeln auf unseren Straßen unterwegs sind, hat einen neuen Höchststand erreicht. Zu diesem Ergebnis kommt der TÜV Auto-Report 2005, der am Dienstag, 25.01., vorgestellt wurde. Über den Zeitraum eines Jahres werteten die Technischen Überwachungs-Vereine rund 7,65 Millionen Hauptuntersuchungen aus.

Zwar bestehen rund 81 Prozent aller untersuchten Fahrzeuge an den TÜV-Prüfstellen die Hauptuntersuchung auf Anhieb. 18,7 Prozent der geprüften Fahrzeuge weisen erhebliche Mängel auf und stellen ein Sicherheitsrisiko dar. (Vorjahreswert 17,5 Prozent). Damit ist ein neuer Höchststand erreicht.

Wie bereits im vergangenen Jahr führt wieder ein deutsches Fabrikat als bestes Fahrzeug die Gruppe der bis dreijährigen Fahrzeuge an: Der Porsche Boxster wurde von den TÜV-Ingenieuren zum "Mängelzwerg" gekürt, gefolgt vom Mazda Demio und Audi A4 auf den Plätzen zwei und drei. Die Gruppe der vier- und fünfjährigen wird vom Toyota Yaris angeführt, die sechs- und siebenjährigen vom Toyota Starlet. Der Porsche 911 hat sich wie im vergangenen Jahr den ersten Platz in den Gruppen der acht- und neunjährigen sowie der zehn- und elfjährigen erkämpft.

Verkehrsrisiko durch erhebliche Mängel

Die Quote der erheblichen Mängel für alle den TÜV-Sachverständigen vorgestellten Fahrzeuge ist im Vergleich zum vorigen Jahr mit 18,7 Prozent um 1,2 Prozentpunkte angestiegen: 6,5 Prozent aller drei Jahre alten Fahrzeuge nehmen mit erheblichen Mängeln am Straßenverkehr teil (2004: 5,6 Prozent). Die Quote für die vier- bis fünfjährigen Pkw liegt schon bei 11,3 Prozent (2004: 10,9 Prozent), die sechs- bis siebenjährigen Pkw schneiden mit 17,0 Prozent ab (2004: 16,7 Prozent), gefolgt von 22,4 Prozent (2004: 22,0 Prozent) bei den acht- bis neunjährigen Pkw und 27,7 Prozent (2004: 26,9 Prozent) bei den zehn- bis elfjährigen Fahrzeugen.

Der häufigste Mangel in der übergeordneten Hauptgruppe Fahrwerk der untersuchten Pkw zieht sich konsequent durch alle Altersklassen: Ölverlust an Antrieb oder Motor. Die Bremswirkung ist vor allem bei älteren Fahrzeuge mangelhaft Die Beleuchtung steht bei den Fahrzeugen aller Altersklassen auf dem ersten Platz der Mängelhäufigkeit.

Beim Umweltstichwort wurden von den Prüfern hauptsächlich Mängel an der Auspuffanlage festgestellt.

Mitteilung vom kfz-betrieb ONLINE Newsletter vom 25.01.05


 

DER EXPERTE RÄT
Der jüngste TÜV-Bericht ist alarmierend. Mehr
als 10 Mio. hiesige Fahrzeuge haben Mängel.
Nicht selten sind die Bremsen 30% betroffen. Schäden
am Bremssystem stellen aber größte Gefahren dar.
Wie viele Unfälle ließen sich vermeiden, wenn die
Bremsen gut gewartet wären? Deshalb unser Appell:
Gerade an älteren Fahrzeugen die Bremsen prüfen lassen.

 

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